"Musiktheorie - wer braucht das schon, das ist doch langweilig..."

...von wegen! Wer sich vom Gegenteil überzeugen möchte, der ist hier genau richtig!

Was ist Musiktheorie und wozu braucht man das?

Der Begriff "Musiktheorie" wird nicht einheitlich verwendet. Viele verwenden ihn als Gegenpart zur "Gehörbildung", wo das, was man in Musiktheorie "theoretisch" gelernt hat (zumeist Intervall-, Akkord- und Harmonielehre), hörend erkannt werden soll. Auch wenn diese Aufteilung sicherlich eine gewisse Berechtigung hat und man eindeutig zwischen beidem unterscheiden kann, bin ich der Auffassung, dass beides untrennbar zusammengehört. Das Schöne ist nämlich: Musiktheorie ist erfrischend wenig theoretisch, sie existiert nicht losgelöst von Musik, sondern ist unmittelbar praktisch mit ihr verbunden! Daher kann man sie auch sehr lebendig und praxisnah vermitteln!


Wenn man den Stoff kennt, aus dem Musik gemacht ist, und ein Gespür (und Gehör!) für all die feinen Nuancen entwickelt, die in ihr stecken, versteht man auch die Stücke besser, die man spielt oder singt. Wenn man sich der Bedeutung eines Tons oder Akkords innerhalb des Kontexts bewusst ist, wird man ihn ganz anders hören und somit auch ganz anders spielen können. In der Musik sind so viele spannende Details enthalten, die der Komponist wohlwissend um ihre Wirkung an genau dieser oder jener Stelle eingesetzt hat und die viel zu schade dafür sind, überhört und überspielt zu werden. Musiktheorie und Gehörbildung tragen also unmittelbar dazu bei, das eigene Instrumentalspiel zu verbessern und aussagekräftige Interpretationen zu entwickeln! Nicht nur zum Zweck der Vorbereitung auf eine Aufnahmeprüfung ist Unterricht in Musiktheorie/Gehörbildung sinnvoll, denn jeder Profi wird bestätigen: Man spielt nur so gut wie man hört!

Wie sieht der Unterricht aus?

Wie beim Instrumentalunterricht gibt es auch hier nicht "den einen" Musiktheorie- oder Gehörbildungsunterricht, denn auch hier wird sich ein guter Lehrer immer ganz individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Schülers einstellen. In der Regel findet der Unterricht einmal pro Woche 60 Minuten als Einzelstunde statt und enthält sowohl Musiktheorie als auch Gehörbildung in variablen Anteilen, da sich beides vorzüglich ergänzt und gegenseitig bedingt. Auf Wunsch kann selbstverständlich auch nur Musiktheorie- oder nur Gehörbildungsunterricht erteilt werden. Zur Studienvorbereitung oder zur Vorbereitung auf Prüfungen an der Hochschule sind auch Unterrichtseinheiten von 90 Minuten möglich. Gruppenunterricht ist ebenfalls möglich - erfragen Sie bitte, ob es zur Zeit eine für Sie bzw. Ihr Kind geeignete Gruppe gibt. Falls Sie zusätzlich Klavierunterricht bei mir nehmen möchten, fragen Sie bitte nach meinen Kombinationsangeboten.

Unterrichtsinhalte in Musiktheorie können sein (je nach Vorkenntnissen und Zielen des Schülers):

  • Notenlesen, Schlüssel (Bass, Violin, Alt, Tenor, ...)
  • Taktlehre
  • Intervalle
  • Tonleitern und Skalen
  • Akkorde und ihre Umkehrungen
  • Funktionstheorie + Stufentheorie
  • Kadenzen
  • Generalbass
  • vierstimmiger Satz (Klavier- und Choralsatz)
  • Fugenexpositionen
  • Kontrapunkt im Stil Palestrinas
  • Formenlehre
  • Werkanalyse
  • Musikgeschichte: Epochen und ihre Charakteristika
  • Instrumentenkunde


Unterrichtsinhalte in Gehörbildung können sein (je nach Vorkenntnissen und Zielen des Schülers):

  • Intervalle
  • Tonleitern und Skalen
  • Rhythmusdiktate
  • Akkorde und ihre Umkehrungen, Stellung, Lage
  • Melodiediktate tonal (ein- und zweistimmig)
  • Melodiediktate atonal (ein- und zweistimmig)
  • Kadenzen
  • Choraldiktat
  • Diktate von CD (Melodie, Bass, Harmonik)
  • Fugenexpositionen

Als Leiterin der studienvorbereitenden Ausbildung Musiktheorie/Gehörbildung der Rheinischen Musikschule Köln Ehrenfeld sowie als Privatdozentin habe ich bereits viele Schüler erfolgreich auf Aufnahmeprüfungen sowie Abschlussprüfungen an Hochschulen vorbereitet.

Wenn Sie Interesse oder Fragen zu meinem Unterricht in Musiktheorie und/oder Gehörbildung haben, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.